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Dance and Sensibility: “Liebestänze” von Rainer Schmidt

by Jan Schimmang on December 28th, 2009

Laut Klappentext ließ ein neuer Sound die Herzen einer Generation nicht höher, sondern schneller schlagen. Ein arg bemühtes Klischee, eine schräge Phrase für das Lebensgefühl derjenigen, für die Techno nicht nur Musik, sondern Selbstfindung war. Vielleicht heute noch ist. In “Liebestänze” von Rainer Schmidt geht es um eine Suche. Um das Finden des Glücks, um den Kontrast zu dem bisher Erlebten, um die Sehnsucht nach anderen Horizonten.

Berlin, Mitte der Neunziger Jahre. Ein junger Bankmanager zieht in die Hauptstadt, zelebriert das hedonistische Nachtleben und verliebt sich. Der Rahmen für ein wildes Generationen-Portrait, das gleichzeitig auch eine Liebesgeschichte erzählt.

Der Roman funktioniert seit kurzem auch als Online-Projekt: In voller Länger wird er via Video im Netz vorgetragen. Es lesen unter anderem Rainald Götz, Feridun Zaimoglu oder Maxim Biller.

Benjamin von Stuckrad-Barre liest aus Rainer Schmidts “Liebestänze”:

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