POPMAT

A light that never goes out …

by Jan Schimmang on August 29th, 2008

“Ich trug schon ein Smiths-T-Shirt, bevor ich je ihre Musik gehört hatte oder auch nur wusste, wie die Bandmitglieder aussahen. Sicher, das klingt seltsam, aber seltsame Dinge ereignen sich eben, wenn man ein anderer wird und sich über Nacht in einen gigantischen einsamen Penis verwandelt.”

Marc Spitz: Wann nur, wenn nicht jetzt?

Interview mit dem Autoren

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Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

by Jan Schimmang on August 25th, 2008

Christian Kracht veröffentlicht Anfang September einen neuen Roman, der genau diesen wunderbaren Titel trägt, mit dem sich auch dieser Text schmückt. Die Handlung bietet u.a. eine Antwort auf die Frage, was passiert wäre, wenn der erste Weltkrieg anders verlaufen wäre. Aber es gibt noch zwei weitere Neuigkeiten vom Autor. Erstens: er wird heiraten. Zweitens: er trinkt keinen Alkohol mehr. Also zwei bedeutsame Schritte, die das Leben maßgeblich verändern. Beides meldet übrigens die Zeitschrift Park Avenue. Das alles ein gebührender Anlass, im Archiv zu stöbern und einen der wenigen TV-Auftritte des Autors zu featuren. Nämlich sein Gespräch mit Harald Schmidt aus dem Jahre 2001. Dort ließen die beiden nicht nur Krachts Zitat über Nick Hornby Revue passieren (”Er ist zu dreckig und zu heterosexuell und sieht aus wie ein Penis”), sondern der Schriftsteller berichtete auch von einem Ewigkeiten zurück liegenden Dialog mit Franz Josef Wagner. Das Gespräch zwischen ihm und ehemaligen Chefredakteur der B.Z. fand vor der Berliner Paris Bar statt, in etwa so: “Können Sie was für uns schreiben?” Kracht: “Ich kann nicht auf Klopapier schreiben.” Man muss erwähnen, dass letzterer damals für die Zeitung arbeitete und Wagners Assistent war. Und anschließend nach eigener Aussage von ihm gewürgt wurde. Dafür um so mehr von Harald Schmidt geschätzt wird: “Sie können vieles formulieren, was ich nur dumpf empfinde.”

Trailer: “Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten”

Christian Kracht bei Harald Schmidt (2001)

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Fujiya & Miyagi

by Andreas Boettcher on August 15th, 2008

Steve Lewis, David Best und Matt Hainsby sind Fujiya & Miyagi. Die beiden Erstbenannten sind die Masterminds hinter der Band, die sich seit 2003 mit ihrem Klangbild irgendwie eine neue Schublade erspielt haben. Referenzen zu 70er Jahre Industrial, Down-Tempo und Retro-Disco sind hinsichtlich bekannt. Nach ausverkauften 10″ EPs kam 2006 ihr zweites Album “Transparent Things”. Ein Sound-Genuss, der auch mit Lob durch solch illustre Checker wie Andrew Weatherall, James Murphy oder Trevor Jackson überhäuft wurde und bei dem üblichen Neo-Brei hervorstach. Erst durch das Label Grönland auch in Deutschland veröffentlicht, bewies Herr Grönemeyer einmal mehr sein Herz zu artverwandten des Krautrocks, denn auch Neu! und Harmonia wurden auf dem Label mit neu aufgelegten Klassikern gebührend gefeiert.

Am 1. September erscheint “Lightbulbs”, das neue Werk der drei aus Bristol in UK auf Full Time Hobby. In Deutschland wird der neue Stoff im Oktober wieder auf dem Label Groenland erscheinen. Die vorab präsentierte Single “Knickerboxer” besticht wieder mit hypnotisch groovendem Sprechgesang, dem Markenzeichen der Band. Genau das scheint auch beim aktuellen Release einen wichtigen Part zu übernehmen. Mit der Prise Disharmonie bei dem zum Download vorgestellten Albumtrack, bahnt sich da ein Hoffnungsträger an, der die Jahrescharts der Qualitätsmusik aufmischen kann.

Fujiya & Miyagi - Knickerboxer (Stream) / Dishwasher (Download)

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Adam Green performing The Poem Story

by Andreas Boettcher & Jan Schimmang on August 12th, 2008

Some weird stuff again. The man told us The Shit Story and The Doherty Story and now here he is giving an encore where he performs a poem by himself. The only little problem: we really don´t understand anything.


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