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Alexis Taylor (Hot Chip): “I wasn´t drunk because I was ill.”

by Andreas Boettcher & Jan Schimmang on January 23rd, 2008

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Third album, the big thing. Cover on the magazines and so on. Everybody loves Hot Chip. Consent, buddy! But when the band were relatively unknown this legendary weekend in January 2006 happens. It was in Berlin. A drunken gig in the Watergate Club and a shit DJ-Set in the Panorama Bar. Finally, two years later: in video interview Alexis Taylor tells the truth about this story.

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Miss Kittin: “I wanted to live in Kreuzberg but ended in Neukölln.”

by Andreas Boettcher & Jan Schimmang on January 9th, 2008

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Der so genannte Berliner Problembezirk kann ziemlich gut austeilen, das ist bekannt. Der Stadtteil hat aber in letzter Zeit selbst ziemlich viel aufs Maul bekommen. Medien, Politik und die Klischees haben ihn ganz schön abgezogen. Rückendeckung kriegt das sympathische Moloch jetzt von einer krediblen Ex-Bewohnerin. Denn was kaum jemand weiß: Miss Kittin (neues Album: Batbox) hat gerne in unmittelbarer Nähe zum Hermannplatz gewohnt.


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Ill communication

by Jan Schimmang on January 8th, 2008

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Wenn man jemanden heute auf seinem Mobiltelefon anruft und besagter Kontakt geht nicht ran, darf man dann eigentlich einen Rückruf erwarten? Nein? Auch nicht, wenn der Name auf dem Display erscheint, weil man mit Sicherheit im Telefonspeicher des Angerufenden gelistet ist? Eine Frage des guten Stils in der digitalen Informationsgesellschaft.

Adriano Sack widmet sich in seinem angenehm abgehobenen Buch Manieren 2.0 dem “guten Benehmen in einer neuen Welt”. Wann geht es okay, sogar Top-Friends kommentarlos am Telefon wegdrücken? Und ab welchem Stadium wird das Sich-selbst-googeln zur Neurose?

Doch die Zeilen tippte keineswegs der moralische Zeigefinger und es geht mitnichten um das nostalgische Abfeiern der guten alten Zeiten als das Leben sich noch offline seinen Weg bahnte. Stattdessen gelingt dem Verfasser ein schlaglichtartiger Querschnitt zu den Kontroversen des digitalen Alltags. Autor und Werk nehmen sich natürlich selbst nicht allzu ernst, ohne den gebotenen Zynismus geht schließlich gar nichts. Lieblingskapitel: “Sollte man mit der Hand schreiben können?”

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