Venus Berlin 2008: The Trailer
by Andreas on November 27th, 2008

Soon there will be a shy look behind the scenes of the german porno exhibition Venus in Berlin this year. Here is a little Teaser (nsfw - sound on please).
Herzensangelegenheit
by Jan on November 26th, 2008
Manchmal muss man Musik etwas Zeit geben. Im Falle von Bodi Bill lohnt es sich. Komplex führen sie Song und Track zusammen. Die beiden verstehen sich gut und fühlen sich wohl bei ihnen. Ja, es ist Liebe. Das hört man. Mehr noch, das fühlt man geradezu. Man kann es sogar auch sehen. Unten im Video, bei dem Konzert, das sie diesen Sommer auf dem Dach des Berliner Week End spielten. Oder auch in diesen Tagen live vor Ort, denn die Band ist derzeit unterwegs.
Zoot Woman - da war doch was?
by Jan on November 19th, 2008

Moment mal, was ist denn eigenlich mit dem Album von Zoot Woman? Da kursierte im Frühling mit “We Won´t Break”, dieser Spitzentrack im Netz - und nun? Die Kollegen von Nuflicks haben schon im März nachgefragt, was da los ist. Wahrscheinlich hat Stuart Price schlichtweg keine Zeit mehr. Seal, Madonna, Killers und so. Foto übrigens von Beana Bern.
Skins Second Series: Post-Pubertät reloaded
by Jan on November 14th, 2008

Was auf den ersten Blick nach einem plumpen Teenie-Hype aus UK aussieht, wird spätestens mit der zweiten Staffel zu einem echten Highlight. Die Serie Skins zeichnet episodenartig und fiktiv das Leben einer Gruppe von beinahe schon Twens in England. Großartige Dramturgie, grandiose Produktion. Bildsprache, Ästhetik und Soundtrack - der Wahnsinn, den das Leben schreibt, oft überzogen und amüsant, immer wieder zutiefst melancholisch: Bryan Elsley und sein Co-Autor und Sohn Jamie Brittain haben alles richtig gemacht. Thanks mates, well done. Nachdem im letzten Jahr die erste Staffel via Import auch hierzulande erhältlich war, ist genau das jetzt auch für die zweite Staffel der Fall (Untertitel empfohlen ihr Klugscheißer, Akzent und so). Für nächstes Jahr ist bereits eine Fortsetzung geplant. Perfektes TV-Kino, kommerziell zu recht ungemein erfolgreich; mittlerweile längst mehr als nur eine Fernsehserie. Und im Resultat auch die Erkenntnis, dass die vermeintlich pubertären emotionalen Wechselwirkungen zwischenmenschlicher Beziehungen des Plots einen dank des zeitlosen Wiedererkennungswerts nicht nur mit zwanzig flashen. Sondern auch noch zehn Jahre später.
Skins Second Series - Trailer
Plakat art
by Jan on November 11th, 2008

Im Anschluss an Plattencover bietet sich das hier an: was wären Konzerte ohne ihre Ankündigung? Also nicht nur blinkend im Netz, sondern fein illustriert an der dreckigen Bahnhofswand. Hat man früher noch abgerissen und sich an die Wand gehangen. Was da heute noch so stilistisch geht, zeigt eine Rubrik auf wellmedicated.com - die aktuelle Ausgabe der Intro hat übrigens den Hinweis gegeben.
Wax illustration
by Andreas on November 7th, 2008



Mit Kunst haben´s gegenwärtig ja ganz viele, konfrontiert wird man damit vermehrt im Berliner Nachtleben. Eine Begleiterscheinung, mit der man lebt und die man verstehen muss. Es fließt zusammen, was zusammen gehört. Alles Popkultur, wer es nicht versteht ist uncool. Dabei hat man die Fusion von Bild und Ton schon ein Leben lang vor Augen. Der Tonträger und die Verpackung. Egal was drin steckt, das Artwork eines Covers steht nicht selten ohne jeglichen Bezug zur Musik da. Deshalb kommen bei der Nominierung für „Best vinyl cover art of 2008“ neben kleinen Acts wie Foals oder Figurines, Alter Ego oder Black Devil Disco Club auch Megastars wie Metallica oder Coldplay vor. Es geht also wirklich nur um innovative Plattenhüllen. Art vinyl (gallery shop) hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Aussehen der Platte doch etwas mehr Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Und wen man als Berliner wählt ist klar, Siriusmo von Shir Khans Exploited Records steht auch auf der Nominierungsliste. Also doch nicht so open minded wie man es gerne in der Kunstszene wäre: denn ein bisschen Lokalpatriotismus darf doch erlaubt sein, oder?
Video kills …
by Jan on November 3rd, 2008

So finally Bunny Lake shot their official video for the first single produced by Christopher Just from their new album: they turned a bit away from hedonistic electronic to melodramatic pop. Remixes can be expected from Tronik Youth and others. Photo by Irene Schauer. Video by Mirjam unger.
Bunny Lake - Into the future
Pop you aren´t damaged!
by Jan on Oktober 31st, 2008

Man wird ja nur so zugeschissen mit Musik: allegenwärtig. Internet und so. Das führt zu einer gewissen digitalen Verwahrlosung auf den Festplatten dieser Welt. Kunst wird zu Content. Aber Popular Damage sind schon seit geraumer Zeit eben nicht nur in irgendeinem virtuellen Ordner abgelegt, sondern auch im Kopf präsent. Bildsprache: wie New Order in sexy oder Snap ohne Großraumdisco. Es ist einfach Popmusik. Oder so ähnlich, vielleicht vorab ein bisschen viel große Worte. Aber zwei Fakten sind, dass erstens “Everbody got young in 2001″ ein Hit ist und dass sie zweitens vor geraumer Zeit ein spitzen DIY-Video gedreht haben.
Morgen, am 1. November, live im BHC:

Popular Damage - Easy money
Some treasure
by Jan on Oktober 30th, 2008

Neues Album soon to be announced. Sometree sind gerade im Studio. Und haben herrlich infantilen Spaß als Gegenentwurf zur großen Kunst. Songs, die sich nicht zwischen Herz und Verstand entscheiden können - und deswegen oft wunderbar in der Melancholie hängen bleiben.
Sometree feat. Fake Flat Eric
Sometree: Recording (Kurzfilm)
Untitled from sometree on Vimeo.
Hamburg flennt
by Jan on Oktober 28th, 2008

“Hört auf über uns zu schreiben. Don´t believe the hype.” Ist das nicht wunderbar aufgesetzt und grotesk? Einen Mittelfinger gibt´s dafür, denn diese Buchstaben sind die Geister, die ihr euch gerufen habt. Aber von vorne. Das sonst eher für beschauliche Töne geschätzte Label Tapete macht plötzlich ziemlich Alarm. Feuilletonisten und jeder der sich sonst so berufen fühlt, echauffiert sich gerade über ihre drei Jünglinge namens 1000 Robota. Oder feiert sie ab. Ihre erste EP nannten sie “Hamburg brennt”. Aber Hamburg stinkt eher. Nach ziemlich viel Geld. Bis nach oben auf die Bühne. So wird zumindest der Sänger einer großen deutschen Popband zitiert, was seine Verhältnis zu jenen Kerlen betrifft, die an verzogene Internatsschüler aus gutem Haus erinnern. Und gegen den deutschsprachigen Popkonsens haten. Kann man machen. Also zum Beispiel Pressemenschen in Interviews mit Arroganz derart vollkotzen, dass diese keinen Bock mehr haben. Dann aber eben leider trotzdem eine Seite drüber schreiben. Ach so. Musik gibt´s ja auch noch. So Punk in Designer-Jeans mit ganz schlau pubertären Gymniasten-Slogans irgendwie. Gelungenes Debüt, also immerhin nicht nur viel Lärm um nichts. Aber diese Typen sind auf den ersten Eindruck so was von unsympathisch - verdammt, da wäre Ignoranz vielleicht doch die bessere Lösung gewesen?
1000 Robota - Mein Traum
